Trocken begann der Frühling im Mai, doch umso feuchter setzte er sich im Juni fort. Ganz im Gegensatz zum letzten Jahr bescherte uns der Juni immer wieder ergiebige Regenfälle. Das wirkt sich positiv auf das Pflanzenwachstum aus. So hoch wie in diesem Jahr standen die Stauden lange nicht. Allerdings neigen dann manche Stauden auf nahrhaftem Gartenboden zum Umkippen.
Rings um den Teich blüht es in überwiegend kühlen Farben.
Nur die Hemerocallis ‘Earlianna’
bringt gelbe Farbe ins Spiel. Geranium
x magnificum, Iris sibrica ‘Caesar’s
Brother’, Eriophorum angustifolium und Campanula persicifolia prägen die Szenerie. Zwischen den oberen und unteren zwei Bildern (je links und rechts) liegt eine Woche.

Der Charakter des
Hochstaudengartens ist im vierten Jahr nach der grundlegenden Neugestaltung
noch wiesenhafter als zuvor. Ein Schleier zahlreicher blühender Fingerhut-Bartfäden
(Penstemon digitalis) umhüllt die Garten-Reitgräser (Calamagrostis
x acutiflora ‘Waldenbuch’).
Vom Neuzugang Knautia macedonica bin ich begeistert. Blüht sie
doch zwei Monate lang und unterstreicht einmal mehr den wiesenhaften Charakter
der Pflanzung. Mehr davon…

In diesem Jahr habe ich einige neue Penstemon-Arten ausgesät oder als Pflanzen erworben. Ganz in weiß
kontrastiert Penstemon tubiflorus mit dem leuchtend blau
blühenden Rittersporn Delphinium tatsienense.