Sehr trocken und warm setzt sich der Sommer im September fort.
Den meisten Stauden im Garten macht dies nichts oder kaum etwas aus. Wunderbar
leuchten die Blüten in der tiefstehenden Sonne:



Vor den braunen Halmen des Garten-Reitgrases Calamagrostis x acutiflora ‘Waldenbuch’ machen die verblüten
Köpfe des Roten Sonnenhutes Echinacea
purpurea immer noch eine gute Figur.
Im September wird der Staffelstab von den Sonnenhüten an die Astern
weitergegeben. Bei mir erblühen jetzt Aster
novi-belgii ‘Dauerblau’, ‘Fuldatal’
und ‘Karminkuppel’. Neu hinzugekommen ist die kleinköpfige aber schön hellblau
und üppig blühende Aster cordifolius ‘Little Carlow’ neben der
Goldrute Solidago rugosa ‘Fireworks’. Die allerletzten Astern
im Blütenreigen sind bei mir Aster turbinellus und Aster pringlei ‘Pink Star’.
Sie bühen erst richtig im Oktober auf bis in den November hinein.

Neben der Azalleengruppe im mittleren Gartenbereich blüht
nun eine hübsche Kombination aus Aster
ageratoides ‘Asran’ (die mir zu sehr
wuchert), Aster divaricatus und Anemone japonica ‘Spledens’ und ‘Honorine Jobert’.
Schön anzusehen, aber ebenso stark wuchernd wie sein großer
Verwandter ist der Zwerg-Japan-Knöterich Fallopia
japonica ‘Rosea’. Er wird nur 0,4 m
hoch. Ich habe ihn in einen Steintrog gesetzt.
Zum Schluß noch ein Bild eines traumhaften Bauerngartens aus dem Böhmischen Mittelgebirge. Hier ist mancherorts die Zeit stehengeblieben.