Zwei Wochen ist nun auch das Froschkonzert in unserem Teich vorüber. Die quakenden Gesellen waren fast einen Monat im Verzug und laichten in kürzester Zeit ab. Es stellen sich überwiegend Grasfösche und einzelne Erdkröten ein:
Bei den hohen Temperaturen entwickeln sich die Kaulquappen zusehends. Sie halten sich gerne in Massenschwärmen im warmen Flachwasser auf. Das Wasser scheint dort richtig zu sieden:
Nur ganz wenige Quappen werden sich zu erwachsenen Fröschen entwickeln. Für die gefräßigen Libellenlarven und verschiedene Wasserkäfer sind sie eine willkommene Nahrung.
Die letztens vorgestellten Frühblüher sind nun fast alle vorbei. Nur die Blausterne zeigen noch etwas Farbe und bilden für die blühende Japan-Segge (Carex morrowii 'Variegata') unter der Metasequoia einen kontrastierenden Hintergrund:
Zum Schluß noch zwei Bilder vom Naturstandort: Die Weiße Pestwurz (Petasites albus) und die Rote Pestwurz (Petasites hybridus) sind häufig an den Flüssen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz und im Osterzgebirge zu finden. Beide Arten blühen im zeitigen Frühjahr vor dem Blattaustrieb. Hier ein Vorkommen an der Gottleuba in der ehemaligen Ortslage Nieder-Schönwald (Krásný Les) auf etwa 540 m Seehöhe:
