Dienstag, 16. April 2013

Endlich Frühling!



Binnen einer Woche wich die Schneedecke und der Frost machte dem ersten alljährlichen Blütenreigen Platz. Nun beginnt auch unser Garten endlich zu erwachen:

Winterling (Eranthis hyemalis)

Christrose (Helleborus niger)

Leberblümchen (Hepatica nobilis)

Blaustern (Scilla siberica)


















Die Blausterne sind vielleicht meine Lieblinge unter den zeitigen Frühblühern. Sie vermehren sich massenhaft, deutlich stärker als Schneeglöckchen und Krokusse. Inzwischen sind sie überall im Garten mehr oder weniger dicht zu finden. Unter der sommergrünen Azaleenpflanzung bilden sie einen geschlossenen Bestand. Vom Winterling gab es dagegen kaum fotogene Blüten. Eigentlich waren sie schon Anfang März draußen. Die erneute schwere Schneedecke, die erst seit reichlich einer Woche verschwunden ist, machte den zarten Blüten arg zu schaffen.

Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

Die Schneeglöckchenblüte (ebenso die Krokusblüte) war bei nun bis zu 20 °C so schnell vorbei, so daß ich kein Bild aus dem Garten bieten kann. Statt dessen zeige ich ein seltenes (fast) natürliches Vorkommen in einem Auwald. Hier befand sich vor über 100 Jahren ein Dorf. Obwohl das Schwarzwild hier jeden Quadratmeter zweimal umwühlt, lassen die Wildschweine die zarten Schönheiten nahezu unversehrt. Sie scheinen ihnen nicht zu schmecken.

Voriges Jahr blühten die Schneeglöckchen einen ganzen Monat eher!

Kommentare:

  1. Wie schön! Gruß Katharina

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  2. Oh ja, es ist wunderbar, wenn endlich alles anfängt aufzubrechen und zu spriessen, es wurde ja auch bitter Zeit dafür! Ich möchte mir dieses Jahr einen japanischen Garten anlegen, am Wochenende sollen die ersten Steinbeete entstehen..
    lg Neele

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