Bislang verlief der Sommer wechselhaft und ausreichend
feucht. Gegen Ende zeigt er sich heiß und sehr trocken. Dennoch müssen nur die
Wasserschlucker gegossen werden: Ligularia
dentata, Hortensien, Neuanpflanzungen
und viele Töpfe. Ein traumhafter Sommer, der ständig zum Baden einlädt.

Über erstgenannte Pflanze geht der Blick über den Teich zum sommerlich
bunten Hochstaudengarten. Am Teichrand blüht nach wie vor eine Kombination aus Bistorta amplexicaulis ‘High Society’ (Kerzenknöterich), Physostegia virginiana (Gelenkblume) und Echinops
ritro (Kugeldistel). Im Hintergrund
leuchtet die hochgelobte Sorte der Sonnenbraut: Helenium ‘Rauchtopas’.
Neu in diesem Jahr ist die Fackellilie in unserem Garten. Kniphofia galpinii bereichert das Blütenangebot im Spätsommer. Bin gespannt wie sie den Winter überstehen wird.
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Helenium ‘Rauchtopas’ |
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Kniphofia galpinii |
Im August wird der Staffelstab im Blütenwettrennen vom Roten
(Echinacea purpurea) an den gelben (Gewöhnlichen) Sonnenhut weitergegeben. Bei
uns gedeihen zwei Sorten des gelben Sonnenhutes im Garten: Die häufige Rudbeckia fulgida var. sullvantii ‘Goldsturm’
und R. fulgida var. fulgida. Letztere
habe ich erst vor kurzem bestimmen können. Vergleiche Jochens Beitrag. Außerdem
kultiviere ich noch R. laciniata, der als invasiver Neophyt
sich einen Namen gemacht hat und in unserer Gegend an etlichen Flüssen
vorkommt, so wie hier an der Pulsnitz.

… und so schön kann ein Abend am Weststrand des Darß’ sein… Nischt wie nacksch ins Wasser! (Das war sächsisch.)
