Samstag, 25. Mai 2013

Besuch in Grüngräbchen


Die Seidelsche Rhododendron-Gärtnerei in Grüngräbchen nördlich von Dresden ist mir schon seit Kindertagen bekannt. Ist sie doch gut mit einer schönen Radtour vom Dresdner Norden aus zu erreichen. Zur Blütezeit Ende Mai finden viele Interessierte den Weg in die dünn besiedelte Gegend, auch von weiter her. Heute hielt sich wegen des miesen Wetters der Andrang in Grenzen. Aber auf dem riesigen Gelände verläuft man sich fast. Nach eigenen Angaben kann man durch 5 ha Anzuchtfläche und 10 ha Altbestände spazieren. Letztere sind mehr oder weniger sich selbst überlassen und gedeihen prächtig unter dem Schirm alter Kiefern:












Der betörende Duft ganzer Haine Pontischer Azaleen (Rhododendron luteum) ist überall zu vernehmen.

Im Eingangsbereich gibt es eine Fläche mit zahlreichen kleinwüchsigen und kleinblütigen Azaleen zu bestaunen. Seltenere Gehölze geben den passenden Rahmen:



In der Dresdner Umgebung gibt es noch einige weitere Ausflugsziele, die zur Rhododendronblüte ein lohnenswertes Ziel sind. Etliche Parks und alte Villengrundstücke schmücken sich mit stattlichen Exemplaren. Sagen diesen Heidekrautgewächsen doch die hiesigen sauren Böden zu. Nur die Frosthärte schränkt das Sortiment ein. Das ist zu verschmerzen. Vielmehr macht ihnen die zunehmende Trockenheit unseres Klimas zu schaffen.

Kommentare:

  1. Ganz genau, in Dresden und Umgebung gibt so viele schöne Rhododendrenparks. In Pirna-Zuschendorf kann man nach der Kamelienschau Azaleen und Rhododendren genießen, das Langebrücker Villengebiet ist für seine alten Rhododendrenanpflanzungen lokal sehr bekannt und natürlich der Rhododendrenpark am Kamenzer Hutberg darf man nicht vergessen.
    Und der Dauerregen der letzten Tage mit seiner hohen Luftfeuchtigkeit schafft genau das ideale Klima für sie.

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  2. Da kennt sich jemand aus...
    Noch zu erwähnen wäre z. B. der Wachwitzer Höhenpark an der Königlichen Villa, der Schloßpark Kromlau, der Schloßpark Gaußig, usw...

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